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| Eye 2 Eye - Live In Madrid, Frontiers Records, 2010 |
| Alan Parsons |
Acoustic Guitar, Keyboards, Vocals |
| Manny Focarazzo |
Keyboards, Vocals |
| John Montagna |
Bass, Vocals |
| Steve Murphy |
Drums, Vocals |
| P.J.Olsson |
Acoustic Guitar, Vocals |
| Produziert von: Alan Parsons |
Länge: 103 Min 49 Sek |
Medium: Do-CD |
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| 1. I Robot | 10. Damned If I Do |
| 2. Can't Take It With You | 11. More Lost Without You |
| 3. Don't Answer Me | 12. Don't Let It Show |
| 4. Breakdown | 13. Prime Time |
| 5. The Raven | 14. Sirius / Eye In The Sky |
| 6. Time | 14. (The System Of) Dr. Tarr And Professor Fether |
| 8. Psychobabble | 15. Games People Play |
| 9. I Wouldn't Want To Be Like You | |
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Bei einer Liveplatte von Alan Parsons ('Project' darf sich die Band ja nicht nennen) drängt sich die Frage auf... ähmm, tja - welche? Ob jemand wie der Perfektionist Alan Parsons das auf der Bühne nicht hinbekommt? Nein.
Ob hier mehr gerockt wird als auf den Studioalben, weil live ja immer etwas mehr gerockt wird, wenn man in einer Rockband ist oder eine anhört? Nein!
Ob hier die Greatest Hits oder eher unbekannte Tracks gespielt werden? Nein!!
Also drängt sich doch gleich noch welche Frage auf?
Ja, genau, das ist das Problem. Man bekommt genau das, was man vom King of Weichspülpop, Master of "Dark Side Of The Moon" und zahlreicher anderer Produktionen, Megaseller und Studiocrack Alan Parsons erwartet. Astrein gespielten, glasklar produzierten und auf die wichtigen Tracks reduzierten Live-Sound, der sich in nichts von den Studioversionen unterscheidet, soweit ich das hören kann. Na schön, Psychobabble ist länger als im Original (Jam Session à la Parsons) und klingt merkwürdigerweise etwas weniger rockig als auf der Studio-CD.
Also drängt sich dann doch eine Frage auf, nämlich die: Wenn man die andere kürzlich bei Frontiers veröffentlichte Live-CD aus Madrid - Sotos "One Night In Madrid" in Betracht zieht, wo nicht nur einfach die Studioversionen nachgebetet werden, was soll das? Wozu ist das gut?
Also, für den Freund von Alan Parsons Musik: Hier ist genau das Album, das zu erwarten war. More Lost Without You ist neu. Und: ja, natürlich geht das ins Ohr, natürlich ist dieser neue Track genauso perfekt wie die anderen; und natürlich hört man sich das ab und zu gerne an; und sieht dem sanft rockenden Raben beim Fliegen zu. Vielleicht sollte man allein die Tatsache, dass jemand wie Parsons, der eigentlich wirklich nicht zu dem in irgend einer Yellow Press beobachteten Personenkreis gehört, auf die Bühne geht, höher anrechnen als anderen. Und wenn ich bei den EAGLES die Perfektion der Liveauftritte lobe, kann ich das hier nicht kritisieren. Nur, ein bißchen mehr Härte hätte den Songs gut getan.
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