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Jupiter Coyote

Die andere Sichtweise

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Unser Disclaimer
Discographie:
1993 - Cemeteries & Junkyards
1993 - Wade
1995 - Lucky Day
1997 - Ghost Dance
1998 - Here Be Dragons
2000 - Live
2001 - Waxing Moon
Quelle: www.allmusic.com

Vor einigen Wochen hatte ich John Felty schon gefragt, ob er nicht ein paar Worte an die Fans schreiben wolle. Das hat er dann auch prompt getan:

After 7 cds and the better part of 10 years on tour in the United States, Jupiter Coyote is ready to cross the big pond and land in Europe for its first tour of Germany.
Anxious and curious would be the words I would use to describe how we feel about coming over.
Because of my experience there last year, I have the hope that the music listeners will greet us with open arms and ears.

I was so impressed with what I saw in the way the Germans listened, attentive to each performance. Whether it be there pallet for music or not, there was still respect and appreciation for what the musicians were doing.

You try not to have expectations, but at the very worst it will be fun. You can't help but to enjoy the new atmosphere and culture, the challenges of language, and the logistics of trying to get your group from one place to the next.

The obvious aside, it is still about our music and reaching as many people as possible. It doesn't matter who you are or what your background.
That is the wonderful thing about music. It can cross so many barriers and speak to the very essence of the human core.
We feel like we have something to say in our music and the music is real. No gimics.
We are the best band we have ever been right now and it is a bonus that this is our first time there. So the new comers to Jupiter Coyote will get to see what has been evolving for the last ten years.
We know that first impressions last. Our records have been well received so the live thing should be even better and something different. That is our strength, playing live... We like to take what we record and expand it on stage.

Energy and connection with the people is what it is about. We want to do well enough to keep coming back. It's not just about selling records. That is inherent if you can connect with people.

We are excited about the tour and meeting new fans and seeing and experiencing new places. This is a great opportunity to share our music. And we are thankful for it.

John Felty

Vor ca. 3 1/2 Jahren drückte mir ein Freund eine Doppel CD in die Hand, mit der Bemerkung: "Das wird dir gefallen."
Es war ein Mitschnitt einer Show von Jupiter Coyote.
Mein Freund hatte Recht. Er kannte meine Vorliebe für gitarrenlastige Bands, die im Genre von Country-, Southern-, Singer-Songwriter-, Funk- und Jamrock agieren. Bei dieser Band vereinten sich all diese Komponenten zu einem Ganzen. Zu Jupiter Coyote.

Mir war sofort klar, daß ich diese Band in einer meiner Radiosendungen beim Offenen Kanal Hamburg präsentieren musste.
Offizielle CD's konnte ich in den örtlichen Plattenläden jedoch nicht finden. Was tun?
Es war nicht schwer im Internet die Homepage der Band zu finden, und per e-mail die Bitte loszuwerden, mir doch mal Promotionmaterial zu schicken.
Eine Antwort kam prompt und das Päckchen wenige Tage später. Die Sendung konnte laufen, und dann passierte bis zum Frühjahr 2000 nichts mehr.

Mitte März erhielt ich eine e-mail von John Felty.
Meine ersten Gedanken waren: "Wie, was, John Felty? War das nicht der von der Band? Was kann der wohl von mir wollen?".
Was ich dann las, war seine Ankündigung einer Europareise von Mitte Mai bis Mitte Juni. Er wolle mit seiner Frau Land und Leute kennenlernen und bei dieser Gelegenheit vielleicht auch Kontakte knüpfen, die der Band helfen könnten, auch in Deutschland Fuß zu fassen.
Nach kurzer Rücksprache mit Anneliese war klar: Wir laden die beiden zu uns ein, denn man lernt Leute besser privat kennen als im Hotel und mit Kontakten können wir auch zufälligerweis dienen.
Gesagt, getan! Wir trafen also die Vereinbarung, uns beim Glitterhouse-Festival in Beverungen zu treffen, gemeinsam das Festival zu erleben, um dann danach noch ein paar Tage bei uns in Hamburg zu verbringen.
Treffpunkt war der Bahnhof Beverungen. Der angesagte Zug kam pünktlich an, und es stieg niemand aus. Eine Stunde später kam der nächste Zug, ein Pärchen stieg aus, wir gingen aufeinander zu, sahen uns an, stellten uns gegenseitig vor und es machte: Klick!!! Instant connection, wie John später immer zu sagen pflegte.
Ab dann war eigentlich alles nur noch wunderbar. Es stellte sich heraus, daß John und Cheri auf ihrer Hochzeitsreise waren und dabei Angenehmes mit Nützlichem verbanden.
Es war einfach eine Wohltat, die nächsten Tage mit solch offenen und warmherzigen Menschen zu verbringen.

Während des Festivals ergab sich durch Zufall, daß sich Edgar von Blue-Rose Records und John trafen.
Wie wir alle wissen, gehört die Bands jetzt zu den Blue-Rose Artists.

Zurück in Hamburg verbrachten wir noch drei Tage zusammen, bevor die beiden zu ihrer nächsten Station "Paradise City", auch als Amsterdam bekannt, aufbrachen.
Ich kann, so glaube ich, mit Recht behaupten, daß dieser Abschied uns allen sehr schwer fiel. Zumindest die Familie von Anneliese und mir ist wieder größer geworden.
Die Hochzeitsreise von John und Cheri hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die beiden haben mittlerweile eine Tochter und in der Folge des Kontaktes mit Blue-Rose ist die kommende Tour angesetzt worden.

Für Anneliese und mich wird die Tour auch etwas ganz besonderes werden. Wir werden Jupiter Coyote als Fahrerin und Tourmanager begleiten.
Dabei hoffen wir natürlich, ganz viele neue Leute treffen zu können, die es nicht bereuen werden, eine der besten Livebands gehört zu haben.
Wir sehen uns auf der Tour!!!!!!!

Soweit mein kurzer Bericht.
Ich hänge noch eine Mail an, in der John schreibt, wie er gerne die Musik der Band beschrieben wissen will. Seiner Meinung nach sollte man sie nicht in die Schublade Southern- oder Countryrock packen.

Just another thought, I think we should be promoted as "roots rock" and not southern rock. For me and maybe I'm wrong, but southern rock has some missleading conotations to it. It is a small part of what we do but there is country and blues and bluegrass in our music. This is roots music for me. The southern thing brings up thoughts of Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet, etc.
What do you think?

John

Arne Heinen, "Dead and Alive" - The Grateful Dead Radio Show (Artikelliste), September 2001

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